Nachkriegsjahre bis 1969

17.12.1945: Die Direktive 23, nach der alle Sportorganisationen, die vor der Kapitulation bestanden hatten aufgelöst werden ( so auch der TV), tritt in Kraft. Jedoch werden noch am selben Tag nicht militärische Sportvereinigungen mit lokalem Charakter erlaubt. Noch im Dezember 1945 stellen die Eltinger einen Antrag auf Zulassung eines Sportvereins. Bereits am 29.12.1945 berichtet die Stadt Leonberg, dass sich die ehemaligen Vereine aus Eltingen also der TV, der ASV, der Gesangverein Liederkranz und der Mandolinenklub zu einem Verein zusammen geschlossen haben.

 

08.02.1946: Der Antrag auf Zulassung wird genehmigt, die Sport- und Kulturvereinigung Leonberg-Eltingen war geboren und direkt begannen die Bemühungen an das Gelände in der Spitzkurve zu gelangen.

 

1948: Der Turnverein Eltingen gründet sich neu und viele der damals 470 Mitglieder der SKV treten zum TV über.

 

1949: Die SKV nennt sich zum Sportverein Eintracht e.V. Eltingen um.

 

1950: So gibt es also 1950 wieder einmal zwei Sportvereine in Eltingen, doch das sollte nicht lange so bleiben: In zwei getrennten außerordentlichen Hauptversammlungen beschließen die Mitglieder sich zum heutigen TSV 1894 Eltingen zusammenzuschließen.

Der TSV hat zu diesem Zeitpunkt 431 Mitglieder.

 

09.09.1955: Der Bau einer neuen Halle und eines Verbindungsbaus zur bestehenden Halle wird beschlossen. Es wurde immer wichtiger die Sportanlagen an einen Ort zu bringen, um der rasanten Entwicklung gerecht zu werden. So wurde das Gelände an der Spitzkurve verkauft und noch im selben Jahr erfolgte die Glemskorrektur, da diese bis zu diesem Zeitpunkt nördlich an der kleinen Halle vorbei führte.

 

15.04.1956: Baubeginn der Großen Halle.

 

28.09.1957: Einweihung der Großen Halle und des Sanitärtrakts.

 

1959: Da der alte Platz den Ansprüchen nicht mehr genügt, setzt sich der Vorstand das Ziel die Platzsituation zu verbessern. Allerdings musste zuerst eine Ausweichmöglichkeit geschaffen werden, welche durch den kurzfristigen Bau eines Hartplatzes am Freibad durch die Stadt Leonberg realisiert wurde.

 

1964: Nach dreijähriger Bauzeit ist das neue TSV-Stadion fertig und wird mit einer fantastischen Sportwoche eingeweiht.

Der TSV zählt bereits 1000 Mitglieder.

 

1966: Durch die große Anzahl an Vereinsmitgliedern wird es notwendig auch die nicht mehr aktiven Sportler über das Geschehen zu informieren. So kommen unter der Redaktion von Ehrenmitglied Alfred Haußer die ersten Vereinsnachrichten heraus.

In diesem Jahr wird zudem der Schuppen an der Südostecke des Stadions gebaut.

 

1968: Im November ist der dringend notwendige Ausbau des Verbindungsbaus zwischen den Hallen fertig. Die Umkleide- und Duschmöglichkeiten sind nun deutlich umfangreicher.

 

1969: Die Beitragszahlung wird geändert: das bisherige System mit der Ausgabe von Beitragsmarken wird durch den Einzug des Mitgliedsbeitrags über die Bank ersetzt.