Aikido

Ansprechpartner / Kontaktadresse

Brunhilde Dolp
aikido@sv-leonbergeltingen.de

Tel.: 07033/34629




Trainingszeiten

Montags:

(18.30 - 20.00 Uhr) Jugendliche
20.00 - 22.00 Uhr Erwachsenen und Anfänger
 
August-Lämmle-Schule (Sporthalle)


Freitags:

18.30 - 20.00 Uhr Kinder und Jugendliche
20.00 - 21.30 Uhr Erwachsene und Anfänger

August-Lämmle-Schule (Sporthalle)
 
 
Neuanfang oder "Schnuppern" ist bei den frühen Trainingseinheiten jederzeit möglich.
Einfach vorbeikommen und bequeme Sportbekleidung mitbringen.

Frischblut tut immer gut!

Wir suchen Interessierte und Begeisterte für unsere Trainingsstunden.
Jeder ist sehr gerne eingeladen einfach mal vorbeizuschauen und in die Welt
der sanften Verteidigung und ein Stück asiatischer Tradition und Kultur einzutauchen.
Montags oder Freitags vorbeikommen und einfach mal anschauen oder besser noch:
Gleich mitmachen! Ja, das geht!

Mitzubringen wäre lediglich eine bequeme Jogginghose, ein T-Shirt und was zum Duschen danach.
Einen Anzug braucht ihr zunächst nicht. Das kommt dann später... :-)
 



Impressionen

Phil Oberacker, erfolgreiche Prüfung zum 5. Kyu Aikido

 

Vorführung Schellbronn zum 25 jährigen Jubiläum

Jugendlehrgang Oktober 2005- Leonberg

Brigitte Himmelsbach - Ehrenmitgliedschaft (25 Jahre Aikidoabteilung)

Brigitte Himmelsbach
Brigitte Himmelsbach




Ai ki do

O Sensei
O Sensei

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba (siehe Bild ) entwickelt wurde. Die Techniken des AIKIDO sind vom Aiki-JuJutsu sowie dem Schwertkampf geprägt. Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird.

Aikido ist eine überwiegend defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. AIKIDO enthält neben waffenlosen Techniken (Tai-Jutsu) auch den Umgang mit dem Langstock (Aiki-Jo) und dem japanischen Schwert (Aiki-Ken). Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des AIKIDO.

Das klassische Aikido kennt keine Wettkämpfe und lehnt jede Form des aktiven Angriffes ab. Es gibt keine Gewichts- oder Altersklassen und ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.

Aikido beruht auf einem geschulten und disziplinierten Willen als lenkender Kraft (KI) und dem Vermögen, Gedanken und Handlungen in Harmonie (AI) zu koordinieren. Ähnlich wie bei ZEN-Praktiken werden auch im Aikido Körperhaltungen und Einstellungen trainiert, die diesen Weg (DO) erleichtern und fördern sollen.




Etikette auf der Matte

Das Grüßen im Stehen

Man steht aufrecht und schaut in die Augen desjenigen, den man grüßen möchte, oder dem man seinen Respekt entgegenbringen möchte. Man verbeugt sich leicht, und senkt den Kopf, ohne den Augenkontakt zu verlieren. Diesen Gruß sollte man anwenden, wenn man einen Partner einlädt oder die Übung mit ihm beendet. Eine tiefere Verbeugung zeugt von größerem Respekt und sollte bei Betreten und Verlassen eines Dojo gezeigt werden.


Das Grüßen im Sitzen

Der Seiza ist eine traditionelle japanische Sitzpositon auf den Knien mit aufrechter Wirbelsäule und flach liegenden Fußrücken, wobei der linke große Zeh über dem rechten großen Zeh liegt. Die Haltung ist entspannt, aber nicht lässig. Die Augen sind geöffnet, die Atmung ist ruhig, und das Ki ist gleichermaßen im ganzen Körper verteilt.

Sitzt man im Seiza, und möchte den Lehrer oder einen Partner grüßen, legt man die Handflächen vor seinen Knien ab. Zunächst links, dann rechts. Daumen und Zeigefinger bilden ein Dreieck. Man sollte den Augankontakt zu seinem Gegenüber nicht verlieren. Will man den Respekt gegenüber dem Lehrer oder einem Partner mit höherem Grad bezeugen, so verbeugt man sich zuerst.

Grüßt man das Kamiza (in der Regel das Foto von Ueshiba Sensei), legt man beide Hände gleichzeitig ab. Die Verbeugung ist wie im Stehen dann entsprechend tiefer.

Dieser Unterschied der Handbewegung demonstriert, dass man sich mit dem Kamiza nicht in einer Zweikampfsituation befindet. Ganz im Gegensatz zu seinem Partner oder gegebenenfalls mit dem Lehrer. Das "Links-Rechts" ist ein Prinzip, dass den Regeln des Zweikampfs folgt. Da das Katana an der linken Hüfte hängt, ist die rechte Hand bis zuletzt bereit, das Schwert zu ziehen.